Nachbericht:Kino mal ganz anders: Fahrradkino und Schülerworkshops

Ganz ohne Strom aus der herkömmlichen Steckdose kommt das Fahrradkino im Heinrich Pardon Haus aus. Die Zuschauer*innen treten auf mehreren Fahrrädern in die Pedale, um den Strom für den Beamer zu erzeugen, der an zwei Abenden Filme auf die Leinwand wirft.

Am Mittwoch, 20. November, wurde der Familienfilm „Der Lorax“ präsentiert. Am Donnerstag, 21. November, folgt um 18 Uhr ein Jugendfilm. 

„Wir möchten zeigen, dass Strom keineswegs selbstverständlich verfügbar ist, sondern mit Arbeit verbunden. Beim Fahrradfahren kommt so mancher ganz schön ins Schwitzen. So verdeutlichen wir, dass Energie eine wertvolle Ressource ist“, erklärt Petra Heinig vom präventiven Jugendschutz. Die Veranstaltung ist an das dreißigjährige Jubiläum der Kinderrechte angelehnt.

Rund um das Fahrradkino finden im Heinrich Pardon Haus an zwei Vormittagen mehrere Workshops für Schüler*innen verschiedener Schulen statt. Im Fokus liegen die Themen Klimaschutz und erneuerbare Energien. Am Donnerstag hat der siebte Jahrgang des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums zunächst mit eigener Muskelkraft sechs Kurzfilme zu den Themen auf die Leinwand projiziert. Anschließend konnten die Schüler*innen an verschiedenen Stationen mehr über Umweltschutz lernen. Der städtische Nahmobilitätskoordinator David Knor zeigte ihnen, mit welchen Verkehrsmitteln die Menschen in Recklinghausen vorrangig unterwegs sind. 

Das Fahrradkino und die Workshops werden vom Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt Recklinghausen, dem Kinder- und Jugendparlament, der mobilen Jugendarbeit, dem Heinrich Pardon Haus, dem Deutschen Kinderschutzbund und dem Kinder- und Jugendtreff Hillerheide organisiert.

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